| Castelló d`Empuriés | ||||||||||||||
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Die
mittelalterliche Kleinstadt liegt etwa auf der Mitte der Strecke Figueres-Roses,
ca. 4 km vom Golf von Roses entfernt. Das Flüßchen Muga fließt
südlich von Castello ins Meer an den Aiguamolls de l´Empordà
vorbei, einem Naturschutzgebiet mit reicher Vogelwelt. Viele Wege führen
nach Empuriés und viele dieser Wege führen durch flaches ländliches
Gebiet, durch Felder und Weinberge oder entlang von Teichen und Strand,
entlang der Muga und den Aiguamolls, je nachdem aus welchem Ort der Umgebung
man startet. Es lohnt sich abseits der Hauptrouten diesen Ort mit dem
Fahrrad oder wandernd zu entdecken. Im Kern hat Castelló seinen
Charme bewahrt und selbst in touristischer Zeit kann man noch etwas Ruhe
und Beschaulichkeit genießen. Die Blütezeit des Ortes und der
Aufstieg zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum begann schon im 11. Jh..
Die Grafen von Empuriés machten es zu ihrer Residenz und allein
7 Klöster gehörten der Grafschaft an. Wahrzeichen des Städtchens
ist die weit sichtbare Pfarrkirche von Santa Maria, wegen ihrer Größe
und ihres gotischen Einflusses auch „Kathedrale des Empordà“
genannt. Der mächtige quadratische Glockenturm stammt von einem älteren
romanischen Vorgängerbau, der zweite Turm ist unvollendet. Der Bau
der Kirche wurde im 14. Jahrhundert begonnen und noch Anfang des 15. Jahrhunderts
wurde an der Fassade gebaut. Sie ist eine der in ländlichen Gegenden
weniger vertretenen gotischen Kirchenbauten.. |
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| Charakteristisch
ist das mit plastischen Figuren geschmückte Stufenportal , den Apostelfiguren
zu beiden Seiten und der Mutter Gottes mit Kind und den Hl. 3 Königen
im Tympanon. Das Hauptschiff ruht auf schlanken Säulen, die in weit
gespannte Kreuzrippengewölbe übergehen. Die Seitenschiffe sind
nur wenig niedriger als das Hauptschiff, so daß ein großer Raum
entsteht, abgerundet durch den Chor und die Apsis mit ihren Spitzbogen und
schlanken Maßwerkfenstern . Der prunkvolle flamboyante Hochaltar ist
ein Meisterwerk detaillierter plastischer Ausformung. Er wurde 1485 von
Vicenç Borràs aus Alabasterstein gearbeitet und erzählt
Szenen aus dem Leben Jesu. Zentrale Figur ist die Mutter Gottes unter einem
prachtvollen gekrönten Baldachin. Die begleitenden Fialtürmchen
sind typisch gotische Architekturelemente und lassen den Betrachter zum
Himmel aufschauen. Erst kürzlich wurde dieser prunkvolle Altar renoviert
und gereinigt. Im Westen der Kathedrale thront über dem Eingangsportal eine riesige barocke Orgel, die im 18. Jahrhundert von Jean-Pierre Cavaillé in französischem Stil begonnen wurde. Diese Orgel mit 59 Registern , verteilt auf 4 Manuale wurde im spanischen Bürgerkrieg teilweise zerstört. Seit 1970 laufen die Restaurierungsarbeiten, im Inneren der Kirche wird in vielen Sprachen auf eine Spende für die Restauration dieses Meisterwerk hingewiesen. |
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Das große mittelalterliche Fest, die Terra de Trobadors, wird am 11. September sowie dem nächstliegenden Wochenende gefeiert. Vieles wird geboten, von Ritterspielen, Minnesang, alten Handwerkskünsten , Puppenspielern bis zu mittelalterlichen Gelagen, ein beeindruckendes Erlebnis. | ![]() |
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| In dem neuen Ortsteil Castello Nou wird jeden Sonntag vormittag ein sehr beliebter und gut besuchter Flohmarkt veranstaltet. Die "Marina" Empuriabrava, mit ihren Kanälen und Wasserstraßen ein Eldorado für Freunde jeden Art von Wassersport und eines der bedeutendsten Tourismuszentren der Küste, liegt nur wenige Kilometer entfernt und wird von Castello d'Empuries verwaltet. | ||||||||||||||
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der Costa Brava: www.cbrava.com/de |
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