CapCreus online

Das Kap (katalanisch "Cap") de Creus ist der östlichste Punkt der iberischen Halbinsel und gibt einem Naturschutzgebiet den Namen, das als das größte unbebaute Gebiet an der spanischen Mittelmeerküste gilt.

Um das Cap Creus herum gruppieren sich die Küstenorte Colera, Llançà, Port de la Selva, Cadaqués, Roses und Empuriabràva. Falls Sie einen Atlas oder eine ältere Straßenkarte zu Rate ziehen, finden Sie wahrscheinlich noch  spanische statt katalanische Bezeichnungen: Llansa, Puerto de la Selva, Cadaqués, Rosas, Ampuriabrava oder Cabo Creus.

karte.jpg (20031 Byte) Näheres über:

  Der Tourismus ist hier ein bedeutender, aber nicht allein das Wohlergehen der Bevölkerung  entscheidender Wirtschaftszweig. Die Ortschaften konnten ihren landestypischen Charakter weitgehend bewahren und mit der Natur wurde schonend umgegangen. Neben dem Cap Creus befinden sich zwei weitere Naturschutzgebiete in nächster Reichweite: Aiguamolls, ein Sumpfgebiet und die Albera-Berge, ein beeindruckendes Bergmassiv.

In den Orten von der franz./span. Grenze bis hin zum Cap Creus erwartet die Besucher eine gemächliche bis beschauliche Lebensart. Cadaqués, berühmt geworden als Wohnort Salvador Dalís, gilt als international und leicht mondän. Roses  ist der ideale Ort, falls man nicht nur Erholung sucht, sondern auch auf Zerstreuung wert legt. Empuriàbrava, in den siebziger Jahren neu erbaut, ist mit unzähligen Bootsliegeplätzen ein Eldorado für Freizeitkapitäne.

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Nicht mehr so idyllisch wie vor dreißig Jahren, aber beileibe kein Ort des Massentourismus: Llançà, Platja Farella

Viele Ausflugsziele im Hinterland sind selten mehr als eine halbe Autostunde entfernt. Die  Landschaft ist dort noch sehr ursprünglich und lädt nicht nur zum Wandern oder Radfahren, sondern auch zur Besichtigung zahlreicher kultureller  Stätten ein.

CapCreus online. die Costa Brava Zeitung: www.cbrava.com/de/