Pals
In früheren Zeiten war Pals von einem ausgedienten Feuchtgebiet umgeben.
Dieses ist zwar seit langer Zeit trocken gelegt, gab dem Ort aber seinen Namen
aus dem Lateinischen (palus = Sumpf). Die ersten Urkunden deuten auf das 9 Jahrhundert
als Zeit der Gründung zurück, aller Wahrscheinlichkeit ist Pals aber
noch wesentlich älter. Das Städtchen liegt malerisch auf dem Hügel
Puig Aspere, innerhalb des Gemeindegebietes leben ständig ungefähr
2000 Einwohner. Die „Fiesta Mayor“ findet in der ersten Augustwoche
statt, jeden Samstag ist Flohmarkt.
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Die Restaurierung des mittelalterlichen Stadtkernes nach den durch den spanischen Bürgerkrieg entstandenen enormen Schäden dauerte über 3 Jahrzehnte bis etwa 1980, seitdem präsentiert sich der Ort als Musterbeispiel perfekter Stadtrestaurierung. Eher kritischen Zeitgenossen ist diese Restaurierung bisweilen "zu perfekt", wir empfehlen den Besuch des Ortes trotzdem uneingeschränkt. Weniger "perefekt restaurierte" und trotzdem sehenswerte Orte gibt es in dieser Region noch in großer Anzahl. |
Es dürfte auch dem zitterten kritischen Besucher schwer fallen, in Pals einen Punkt zu finden, auf dem das Auge nicht auf etwas ästhetisch Besonderes blickt. Pals ist als Folge dessen ständig von zahlreichen Tagestouristen besucht. Für die Visite sollte man daher einen Wochentag wählen, möglichst mit schönem Wetter wegen der Aussicht auf die Ebene.
Die Häuser des Ortes sind sämtlich aus dem für die Gegend charakteristischen weichen Sandstein (Pedró) gebaut oder wenigstens damit verkleidet und geben dem historischen Viertel seinen Namen. Viele der Häuser sind ständig bewohnt, manche dienen auch als Zweitwohnsitz, einige darunter verbreiten das Flair kleiner Palais. |
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Das Autofahren ist innerhalb des Ortes nicht erlaubt, Ausnahmen gibt es nur für Lieferanten und Anrainer. Man muss das Auto am Ortsrand parken und Pals zu Fuß erkunden. Da der Ort auf einem Hügel liegt, steigen die Strassen relativ steil an. Insofern ist Pals für Besucher die nicht so gut zu Fuß sind, nicht unbedingt geeignet.
| Dominiert wird der Ort von der Kirche Sant Pere; sie stammt aus dem Jahr 944, wurde aber im Laufe der Zeit immer wieder umgebaut und vereinigt deswegen romanische, gotische und barocke Stile. Etwas höher als die Kirche ragt noch der ehemalige Glockenturm „Torre des hores“ (Turm der Stunden) in den Himmel, Überreste einer Burg aus dem 11 und 12 Jahrhundert. | ![]() |
Nur wenige Kilometer von Pals entfernt an der Küste ist die Strandsiedlung „Platja de Pals“. Sie ist erst mit dem Beginn des Tourismus in der Region entstanden. Hinter einen der schönsten Sandstrände der Costa Brava gruppieren sich hier Villen, kleinere Apartmentkomplexe, einige Hotels, vier Campingplätze und zwei Golfplätze.
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Obwohl es dort kein eigentliches Stadtzentrum gibt, sind genügend Einkaufsmöglichkeiten vorhanden. Die Hotels gehören alle der gehobenen Klasse an, das gleiche gilt in der Regel für Ferienhäuser oder Mietwohnungen. Auch die Campingplätze bieten mit Schwimmbädern und Sporteinrichtungen gehobenes Ambiente; einige vermieten kleine Bungalows als relativ preisgünstige Alternative zu den Hotels oder Ferienwohnungen.. |
| Strand "platja de Pals" |
Die beiden Golfplätze von Pals zählen zu den bekanntesten des Landes, der Golf Platja de Pals wurde im Jahr 1968 als erster Golfplatz Spaniens überhaupt in Betrieb genommen. Auch hier gibt es Unterkünfte in Form eines Hotels und eines Apartmentkomplexes ganz nah am Strand. Deren Gäste erhalten auf den Golfplätzen eine 30 % Reduktion für das „green fee“.
Ein Besuch des mittelalterlichen Städtchens ist eigentlich ein Muss für Besucher des Empordá. Für einen länger dauernden, klassischen Urlaub ist aber eher die Zone um „platja de pals“ geeignet. Sie bietet ein umfangreiches Angebot der gehobenen Klasse, man sollte allerdings auch den „centimo“ nicht unbedingt zweimal umdrehen müssen.
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der Costa Brava: www.cbrava.com/de